Unser Hofgartenviertel
Um die Jahrhundertwende 1900 ist an der Inselstraße parallel zum Hofgarten ein Viertel mit Stadthäusern gebaut worden.
Ursprünglich repräsentative Villen für den Gerichtspräsidenten (heute Standesamt) und Richter.
Kaum Gewerbe im Innenkarree und nur wenig Hinterhäuser oder Garagenplätze.
Dafür großzügige Gärten die von den Eigentümern sorgfältig gepflegt werden.
Im 2.-Weltkrieg hat es viele Zerstörungen und anschliessend Wiederaufbau gegeben, aber der Stil mit breiten Bürgersteigen, mit Basaltlavabordsteinen und den bekannten Gaslaternen ist erhalten geblieben.
Erst die Erweiterung der Kaiserstraße (Anfang der 1960er, Abriss der ganzen alten West-Häuserseite) und die Einbeziehung von 12m Hofgarten hat stadtweite Proteste hervorgerufen.
Der nördliche Part wurde dann zur alten Messe Düsseldorf und auf diesem Gelände sind später große Wohnbauten an der Scheibenstraße und die ERGO (damals Victoria) gebaut worden.
Erhaltungssatzung war als Anerkennung des Einsatzes verstanden worden.
Immerhin gibt es erstaunlich viele denkmalgeschützte Häuser, ohne Ehrenhof sind es 21 Häuser, in den Straßen im Viertel.
Auch der Versuch von 2001 eine andere damals moderne Straßengestaltung zu verordnen ist in den demokratischen Gremien abgelehnt worden.
Seit über 10 Jahren finden hier die legendären Schäferstraßen-Straßenfeste mit den vielen Kindern aus dem ganzen Viertel und z.T. aus der Umgebung.
Wir alle wissen zu schätzen, alle Wege in der Stadt zu Fuß machen zu können, in den Hofgarten und zum Rhein, zur Nordstraße einkaufen bis durch die Altstadt zum Carlsplatz zu schlendern.
Viele der Häuser sind noch in Familienbesitz und werden über die Generationen hinweg sorgfältig gepflegt und erhalten.
Auch das Straßenbild ist noch das selbe wie ca. 1900.